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Software/wie seht ihr die Sache?



Hi,
sorry aber die Sache sehe ich zum Teil anders. Die CD der Fa. Becker basiert zwar auf einer Navtech-Datenbank wird aber von der Fa. ...... innovative technoligies (ähnlichkeit des Namens zu unsrer url ist rein zufällig) nach Becker Vorgaben "aufgearbeitet". Es werden auch nicht alle Navtech-Daten übernommen, sondern nur die, die vor Ort geprüft sind. Dann kommen noch die Betriebssoftware-Updates auf die CD drauf (soweit ich informiert bin zeichnet ...... i t hierfür ebenfalls verantwortlich). D.h. eine von Becker zwischengeschaltete (ob co-Partner oder Tochterunternehmen weiß ich nicht) Fa kompiliert die Daten zu dem Format, das Becker wünscht und genau hier liegen die dicksten Kosten. Zusätzlich wurden bei den letzten CD`s Lizenskosten für die TMC-Funktion fällig, da dies keine Becker-Entwicklung ist sondern die Lizensen dafür woanders liegen (daher hat die Einführung auch recht lange gedauert, obwohl das Gerät es hardwareseitig schon konnte).
Die siehst also warum die CDs plötzlich auch ca. 50,-€ teurer waren wie die Vorgänger-Versionen.
-Softwareentwicklungskosten des Aufbereiters
-TMC Lizenskosten
Ich denke und so hört man es auch, das hier der "Hund" begraben liegt. Die Kosten die Navtech für die Nutzung des Datenbestandes verlangt ist mit Sicherheit nicht unerheblich aber sicher nicht der dickste Brocken.
Daher sind Datenbanken für PC auch deutlich günstiger wie Navi CDs obwohl die Firmen die diese Programme verkaufen mit Sicherheit für die Daten auch zahlen, nur ist hier eine ganz andere, einfachere Aufarbeitung notwendig, warscheinlich sind auch die verkauften Stückzahlen von diesen Programmen weitaus höher wie die der Navi-CD´s, dadurch sind die Kosten pro Stück halt auch einfach niedriger.
Ich denke es hilft nichts, die Preise für Nav-CD´s werden noch eine Zeitlang verhältnismäßig hoch bleiben.
Und zum Thema "Treuebonus" , es gibt ja für verschiedene CD`s auch Abbos, aber was passiert dabei ? Die Kunden kaufen die CDs relativ günstig ein, es wird eine Kopie gebrannt und das Original noch über EK irgendwo vertickt, auch kein Mittel um die CD-Preise auf Dauer zu senken da dadurch die Stückzahlen verringert werden.
Die übernächste Gerätegeneration wird aber andere Möglichkeiten bieten um die Navi-Software zu nutzen, ob nun download per Inet oder DVD mit partiellen oder zeitlich begrenzten Lizenzen irgendwas wird kommen, dann wird die Angelegenheit für jeden so nutzbar wie er es will und jeder kann sich die Software(kosten) selbst zusammenstellen aber bis dahin dauerts noch.
Also lass dir nichts erzählen, Becker partizipiert genauso vonden Einnahmen für die CDs wie ...... i t und navtech, ist halt einfach gegenüber dem Kunden den schwarzen Peter jemand anders weiterzureichen.





Hallo,
also die Betriebssoftware des Traffic-Pro und des Online-Pro sind nicht gleich, die werden für jedes Gerät einzeln entwickelt.
Man kann den Navigationssektor einfach nicht mit dem PC-Markt vergleichen, da werden Millionen von Lizensen von einer SW verkauft, das sind Stückzahlen, da träumen die Navi-CD Hersteller von. Wenn es einen einheitlichen Standart für die CD`s gäbe wäre die Sache auch einfacher, aber gibt es leider nicht, ein PC-Routenplaner läuft auf ffast jedem PC, eine Navi-Software auf ein paar Geräten, das Modell des Wettbewerbs ist schon nicht mehr kompatibel.
Daran haben auch die Digitalisierer zu knabbern, jeder Gerätehersteller bekommt seine "Datenbank" speziell kompiliert geliefert, daher erkölärt sich z.B. auch warum eine Navi-CD von Navtech für Magneti-Marelli teurer ist wie eine für VDO, die Stückzahlen sind geringer, der Aufwand durch ein anderes Format aber vielleicht sogar noch höher.
Dann will bzw. muß jeder Hersteller auch noch an den CDs verdienen, wobei man eine Becker CD halt bei Becker kaufen muß und nicht beim Digitalisierer, d.h. hier kommt auch noch ein Schritt in der Handelskette dazwischen.
Dann mußt du bei deiner Rückgabe-Lösung immer noch bedenken, daß die Bearbeitung von sowas sehr Personalintensiv ist, warscheinlich würde das nichts sparen, eher noch verteuern.
Die CDs sind eine eigenständige Handelsware, es wird jedem mehr oder weniger selbst überlassen ob und wann er eine neue CD kauft, bei einem PC sieht die Sache anders aus, neues Windows und schon werden neue Gerätetreiber benötigt, hier hat der Kunde keine Wahl und der Hersteller ebenfalls nicht, entweder bietet er einen Update-Service an oder er ist irgendwann weg vom Fenster.
Bei der ganzen Problematik bedauere ich eigendlich den Preisverfall der Geräte etwas, auf der einen Seite gehen natürlich zur Zeit Stückzahlen wie nie zuvor, aber das Verhältnis zwischen CD-Preis und Geräte-Preis ist natürlich gerade bei Becker nun sehr frappierend, wenn man überlegt, daß man ein Gerät mit CD für gut 1100,-EUR bekommt, kann man bald davon ausgehen, daß es in Kürze günstiger wird sein Gerät zu verkaufen und ein neues mit aktueller CD zu kaufen.






So möchte dazu auch mal was sagen. Ich finde auch das es die Betriebssoftware mindestens umsonst geben sollte. Schliesslich verbessern die Firmen ja damit IHR Produkt um so konkurenzfähig zu bleiben. Aber in D biste als Kunde eh der letzte und mehr geduldet als erwünscht.Ich hatte mir mal das Online Pro im Mediamarkt angeschaut und es hat mir nicht gefallen, ist eben geschmackssache. Bei Tommis Firma (Bastians MM Service) habe ich aber den eindruck das mann sich sehr um den Kunden bemüht. Vielen Dank Tom für deinen schnellen Support hier im Forum, und wenn ich mal bei euch angerufen hatte wurde mir auch immer geholfen. Weiter so!!!


Hallo,
VDO z.B. hat bisher die Betriebssoftware immer kostenlos rausgegeben,mit der aktuellen 5070 hat sich das leider geändert, weil hier wohl für den Browser gezahlt werden mußte, nicht zu ändern und mit einer 6090 kann man auch gut leben wenn man die Kosten nicht investieren will. Hier bei uns werden aber den Kunden in jedem Fall die Updates wenn die mal auf dem Gelände sind kostenlos eingespielt, sowas ist halt Service. Bei Kunden die weiter weg sind ist es immer etwas schwierig, CD-Kopien sind nicht erlaubt und wenn ich sowas rausschicke und ein Gerät ist hinterher verbuggt hab ich den schwarzen Peter.Leider sind auch die meisten Kunden nicht so fair und schicken eine CD die ich zum Updaten rausgegeben habe wieder zurück, als auch keine Lösung. Gelegen heit für sowas wäre halt mal ein Treffen, aber diesmal wirds wohl nichts werden.
Die anderen Hersteller packen die meisten Updates auf die Navi-CD mit drauf, in wie weit der Kunde dafür extra zahlt ist halt nicht zu kontrollieren.
Das Problem, daß du ansprichst in Bezug auf den Status eines Kunden hängt aber in D meiner Meihnung nach auch viel mit der deutschen Schnäppchenmentalität zusammen, ein Amerikaner oder Japaner (um mal die Extreme aufzugreifen) ist bereit guten Service zu zahlen ein Deutscher meist nicht.
Ein amerkianischer Händler auf dem Gebiet Navi/HiFi würde es sich überhaupt nicht getrauen den Kunden vor den Kopf zu stossen, im Gegenzug dazu würde ein Kunde dort niemals versuchen Infos zu ziehen und dann woanders zu kaufen, funktioniert für beide Seiten prächtig.
Hier siehts anders aus, zuerst ruft ein Kunde hier an, läßt sich beraten, kauft dann über Preisvergleich oder Ebay und erwartet zum Schluß von uns oder einem anderen Händler den Service zum Gerät und Einbau, natürlich kostenlos. Wenn dann entsprechend reagiert wird, wird gemault. Die Hersteller kannst du als Service-Dienstleister abschreiben, da kommt nichts, Hotlines wo ein Baby im Hintergrund schreit und Leute die grundsätzlich nichts wissen sind die Regel, den Service muß der Händler leisten, da geht auch in Zukunft kein Weg vorbei es bleibt halt dem Kunden die Wahl, etwas mehr zu zahlen oder auf Service zu verzichten.
Ich persönlich merke aber seit einiger Zeit eine Kehrtwendung bei den Kunden, viele haben wohl eingesehen, daß es so nicht geht, oder es liegt am "NIUOF" dem neuen Internet-User über 40, der da andere Maßstäbe setzt wie die jüngeren. Naja mal sehen vieleicht bekommen wir ja die "Service-Wüste Deutschland" noch unter Kontrolle.





Service-Wüste Deutschland.
Der Begriff trifft auch für die hintersten Bereiche der Geschäftswelt in Deutschland zu.
Allerdings: das amerikanische Käuferverhalten hat auch damit zu tun, daß die Geschäftswelt auf den Kunden eingeht, weil sie sonst keine Geschäfte mehr machen würde. Dort wird gar nicht mehr gefragt ob ein Auto Klima oder el. Fensterheber hat. Das wird vorausgesetzt! Die Automobilindustrie bietet doch gar keine Fahrzeuge ohne diese Ausstattung an, was letztendlich die Produktion verbilligt. Hier in Deutschland werden zudem die Autos künstlich teuer gemacht, solange der Kunde bereit ist auch das zu bezahlen, weil ihm überhaupt nichts anderes übrig bleibt. Gab mal eine interessante Aussage eines Chrysler Vertriebsverantwortlichen für Deutschland, warum der Cherokee in Deutschland so teuer ist (wenn ich mich recht erinnere um 35% teurer als in Amerika): "Chrysler würde sich dem Preisgefüge in Deutschland anpassen"!!
Das war noch lange vor der Fusion mit Daimler.
Aber zur Navigation: Es stimmt nicht, dass man die Sparte nicht mit dem PC-Sektor vergleichen kann. Der PC-Sektor ist nur viel weiter. Hier hat es auch mal damit angefangen, dass man noch nicht einmal ein Betriebssystem auf dem Rechner hatte wenn man ihn kaufte. Damals wurden in Folge dessen auch wie wild Betriebssysteme raubkopiert. Folge: die Betriebssystemhersteller haben erkannt, dass es sich lohnt für ein paar mark jeden verkauften Rechner damit auszustatten und updates günstig anzubieten. Was heute alles oem-technisch mitgeliefert wird für das man fast nichts mehr zahlt(!). Außerdem stammen die topographischen Daten für die Navigation aus dem PC-Bereich. Dort haben diese Firmen nämlich angefangen ihr Geld zu verdienen. Das kam lange vor dem Navigationsmarkt und wird nur ständig verbessert. Möglicherweise ist der Navi-Markt recht klein und kaum erwähnenswert für die Firmen die das Kartenmaterial liefern. Hier wird versucht, das was man eh schon hat möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Außerdem hat man eine gewisse Monopolstellung weil es für den Käufer keine Alternativen gibt. Die Hardwarehersteller in diesem Markt sagen sich:"Ist doch gut, wenn die Preise für die Software so hoch sind, dann verkaufen wir in 2-3 jahren eben ein neues Gerät mit einer Software die uns nur ein Bruchteil dessen kostet, was der Normalkäufer zu entrichten hätte" Mit den gebrauchten, alten Geräten läßt sich für den Verkäufer kaum ein Euro mehr machen, wie man an den Angeboten sieht.
Wenn ich mir jemals ein neues Navi kaufen sollte, zählt zu meiner Entscheidung zu einem großen Teil die Berücksichtigung der Folgekosten für Software. Da denkt heutzutage kaum einer dran, da zählt doch fast nur das große Display und der Kaufpreis.

Loben möchte ich an dieser Stelle mal die Ausführungen und Erklärungen von Thomas (im gesamten Forum), die immer sachlich präzise und nicht beleidigend sind.

Schorsch



Entschuldigung, das sehe ich ganz anders:
Und auch schon mal "Entschuldigung", wenn sich jemand angegriffen fühlt.

Die Situation ist: Ich kaufe ein Gerät zum Zeitpunkt X (sein wir mal grosszügig: X = Zeitpunkt des Kartenstandes, also gekauft 2/01, Kartenstand 10/00). Das Gerät hat "zugesagte Eigenschaften", nämlich, dass es Navigations-Informationen herausgibt. Wobei ich davon ausgehe, dass die richtig sind (mein Werks-Navi hat bei meinem BMW immerhin ca. DM 6000,- gekostet).

Jetzt die Fälle:

1) eine Strasse wird nach dem Zeitpunkt X geändert: mein Pech, in meinem Schüleratlas aus den 60ern sind auch noch Staaten verzeichnet, die es heute nicht mehr gibt. Deshalb kaufe ich eine neue Navi-CD !

2) Die CD hat (für den Zeitpunkt X) Fehler. Also in einem Bereich, der 100% digitalisert sein sollte (lt. Anleitung), falsche Strassen. Dies ist ein Fehler, der reklamiert werden kann (s.u.)

3) Die Software des Navis hat Fehler - findet Routen nicht oder gibt sonstwie falsche Infos. Dies ist ebenfalls ein Fehler.

Die gesetzliche Garantiefrist für Fehler war bis vor kurzem 6 Monate und ist jetzt auf 2 Jahre hochgesetzt worden.

Und das bedeutet: Wer Fehler liefert, muss diese im Rahmen der gesetzlichen (!) Fristen "geradeziehen".

Sorry, FredX, wenn Du ein Gerät mit fehlerhafter Hard- oder Software (im Gerät und/oder auf der CD) auslieferst, bist Du verpflichtet, auf Anforderung eine verbesserte ("fehlerfreie") Version nachzuliefern.

Und ich kann mich überhaupt nicht damit anfreunden, dass gesagt wird, dass es ein Mehrwert ist, dass Hersteller (VDO, Becker, ...) ihre neueste Software auf die Navi-CDs bringen. Die Fehlerbehebung MUSS kostenfrei sein (auch kein Porto, Verpackung, Kopierkosten etc.) !!!

D.h., wenn ich zahle, zahle ich für Strassen, die seit X geändert oder neu sind, oder für neue Features in meinem Navi (btw BMW will ca. 150 EUR für eine neue SW in meinem BordComp/Navi - kriegen die nicht von mir).

Also darf mich ein Update der Strassen-Karte nicht mehr als die erwähnte PC-Version kosten.

Oder ?

Herzlicher Gruss, Frank Hildebrandt

Wer hier nicht diskutieren möchte (strongly recommended) kann mir auch eine mail schicken: frankzzhildebrandts.de


Hallo,
bei fehlerhafter Betriebssoftware stimme ich dir zu, da muß die Nachbesserung Kostenfrei sein, was man am Beispiel Becker Online-Pro ja auch im Moment sieht, die Updates werden dem Kunden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wobei ich der Meinung bin, daß das Gerät im bisherigen Zustand garnicht hätte ausgeliefert werden dürfen. Gegenbeispiel ist z.B. Windows als PC-Betriebssystem. Es sind seit Jaher hunderte von Fehlern drinnen, hast du schonmal gehört, daß da Klagen gelaufen sind oder ein Kunde Kosten von Online-Zeiten für Downloads zurückbekommen hat ?
Ich sehe das eigendlich so, das ein Navi-Kunde in Verbindung mit einem etwas agilen Händler noch gut dran ist wenn man andere Geschäftsbereiche so sieht.
Bei den Karten-CDs ist die Sache nicht so einfach. Die Hersteller versprechen, daß die Datenbank ZUM ZEITPUNKT DER ERSTELLUNG alle Strassen beinhaltet. Da die Zeitspanne zwischen Erstellung der Datenbank und Erscheinen der CD beträchtlich ist, ist hier die Beweislage sehr schwierig.Ausserdem wird nirgendo eine 100%ige Fehlerfreiheit versprochen, was auch garnicht zu gewährleisten ist (hierbei kommt dann wieder der vielzitierte STAND DER TECHNIK ins Spiel)
Ich persönlich habe schon einige CD-Fehler durchgespielt und meist ist dabei herausgekommen, daß sich an dieser Stelle mal eine längerfristige Baustelle mit Umleitung o.ä. befunden hat. Diese wurde in der Digitalisierung berücksichtigt und ist nun vor Ablauf der Planzeit verschwunden, beim aktuellen Stand der Gerätetechnik nichts dran zu ändern, wird erst anders wenn die Geräte Zeitabhängig auf andere Daten der CD zugreifen können oder die Daten online downloaden können, was aber wieder mit nicht unerheblichen Kosten fün Mobilfunkgebühren verbunden sein dürfte.
Also ich finde die ganze Diskussion einfach müßig, entweder klagt einfach mal jemend gegen einen CD Hersteller um die Rechtslage eindeutig zu Klären oder man schickt einfach jeden gefundenen Fehler an die Digitalisierer bis diesich vor Post nicht mehr retten können.





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Navtech 2/01 zwei statt einer CD
Navi Hersteller Liste aktuell ?
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