Servus Gemeinde,
ich lebe in München und hier hat es ja bekanntlich recht ordentlich geschneit hat in letzter Zeit. Das führt dazu, daß beim Anfahren (und manchmal auch während der Fahrt) die Räder Schlupf entwickeln, um nicht zu sagen "durchdrehen". Beim Durchdrehen geht der Tacho in die Höhe, also müßte doch auch das Navi durcheinander kommen, weil die über das Tachosignal errechnete Position nicht mehr mit der GPS-Position übereinstimmt. Kann das wirklich eine Fehlerquelle sein, oder sind diese Abweichungen (wenn es denn welche gibt) in der Praxis vernachlässigbar? Ich habe zwar noch keine Probleme gehabt, benutze das Navi aber auch nicht täglich. Frage mehr aus technischem Interesse...
Gruß,
BluesMan
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Moin,
und wo soll die "echte" Geschwindigkeit herkommen, wenn nicht über die Räder bzw. die dort angebrachten Sensoren? Ich laß mir ja noch eingehen, daß über alle Räder vielleicht ein Mittelwert gebildet wird, aber die Raddrehzahl geht auf jeden Fall in Ermittlung mit ein. Nicht umsonst ist der Radumfang ein Wert, der in der Kalibrierung des Navis erfaßt wird, auch wenn das meistens automatisch abläuft und der Benutzer nichts eingeben muß.
Gruß,
BluesMan
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Dadurch, daß beim Bremsen die Räder blockieren und das Auto weiterrutscht, wird der Effekt der durchdrehenden Räder wieder ausgeglichen.
Aber ernsthaft, ich hab auch noch nichts in der Richtung bemerkt. Werd aber mal drauf achten, wenn hier wieder einmal der Räumdienst (wenn es ihn überhaupt geben sollte) pennt.
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zzAlex: Der war gut! :bday:
Gruß,
BluesMan
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... und ausserdem kalibriert das system ständig nach ...
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wenn das Geschwindigkeitssignal bei durchdrehenden Rädern sprunghaft ansteigt, hat das natürlich Auswirkungen auf die Navigationsgenauigkeit. Durch die ständige Nachkallibrierung wird der Fehler aber meistens nicht so groß. Die Navis sind ja gegenüber falschen Geschwindigkeitssignalen "einigermaßen" robust, immerhin gibt es Leute, die ohne angeschlossenes RFS fahren und keinerlei Probleme haben.
Bezüglich "echter Geschwindigkeit":
die nichtangetriebenen Räder liefern meistens einen recht brauchbaren Wert für die Absolutgeschwindigkeit (in Längsrichtung ). Ausnahmen sind dabei dann natürlich Fahrzeuge mit vier angetriebenen Rädern.
Woraus das Tachosignal dann tatsächlich generiert wrid, ist dann wieder Herstellerabhängig, wobei die meisten Fahrzeuge AFAIK die Raddrehzahlen der Vorderräder verwenden.
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Dasselbe Problem wird man haben wenn man zB. mit eine Fähre kurzere oder langere Strecken fahrt. Bei der erstfolgendem GPS Fix nach den Fahrt wird alles wieder korrigiert
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| Gerritje hat Folgendes geschrieben: | | Dasselbe Problem wird man haben wenn man zB. mit eine Fähre kurzere oder langere Strecken fahrt. Bei der erstfolgendem GPS Fix nach den Fahrt wird alles wieder korrigiert |
Der Unterschied zu die durchdrehende Räder ist daß in diesem Fall kein Nachkalibrierung stattfindet, aber nur Relokierung.
D.h. das nach dem Überfahrt die Kalibrierung noch da ist.
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... tse, tse, jemand ohne ASR/ESP/MSR/EDS :black:
Peter
[ heißt: Anfahrsschlupfregelung/elektr.Stab-Prg./Motorschleppmomentregelung/elektr.Differenzialsperre ]
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