Hallo,
ich beschäftige mich derzeit mit der Technik eines Navis.
Folgendes würde ich gerne in Erfahrung bringen:
Ich weiss es gibt Handheld GPS Geräte, die einen elektronichen Kompass eingebaut haben, um auch im Stillstand HImmelsrichtungen anzeigen zu können.
Ohne Kompass ist das nur in Bewegung Möglich. Soweit alles klar.
WIe ist das in Autonavis? Haben die einen Kompass oder einen Gyro eingebaut um auch im Stillstand eine Himmelrichtung anzeigen zu können?
Sonst wüsste das Gerät ja nicht in welcher Richtung das Auto steht, solange man sich nicht Bewegt.
Vielen Dank schon jetzt
Grüße Tobias
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Die festeingebaute Navi's haben ein Gyro an Bord. Damit werden Richtungsänderungen unterkennt beim fahren und só weiß der Navi ob du tatsächlich die Route fahrst der geplannt ist, weil der Karte verglichen wird. Das heißt Mapmatching.
Es geht also um die relatieve Änderung, es ist somit kein Kompass in absoluten Sinne, der braucht er auch nicht.
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| Zitat: | | Ohne Kompass ist das nur in Bewegung Möglich. Soweit alles klar. |
Nicht ganz!
Es gibt derzeit sogenannten GPS Kompasse die durch Messen der Dopplershift von polaire Satelliten eine um 1 Grad präzise Richting ermittlen können. Allerdings High Tech aber doch möglich!
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Die Aussage, dass ein Handheld GPS (ohne zusätzlichen eingebauten Kompass) im Stillstand keine Himmelsrichtung anzeigen kann ist vollkommen richtig. Ein normaler Navigations GPS-Empfänger (auch auf Seeschiffen) berechnet seine Werte durch Positionsvergleiche in Bewegung. Das von Gerritje angeführte Gerät ist ein sogenannter Satellitenkompass. Er besteht aus zwei, bessere aus drei GPS Empfängern-wirklich High Tech und sehr teuer. Wird von kleineren Seeschiffen als Referenzkompass verwendet da billiger und unanfälliger (keine beweglichen Teile) als ein Kreiselkompass aber wesentlich genauer als ein Magnetkompass (keine Deviation).
Aber nun zu Pkw Navigatoren. Die mobilen Empfänger (Tom Tom, Navman usw. kommen alle ohne Kompass, Tacho und Rückfahrsignal aus. Nachteile: 1. bei Fahrtantritt wird keine Fahrtrichtung vorgegeben, das erfolgt erst in Fahrt 2. Bei Störungen der Satelliten, in Tunneln und manchmal in engen Häuserschluchten oder unter nassem, dichtem Blätterdach fällt das Navi aus. 3. Manchmal navigiert man neben der Straße da die Positionsgenauigkeit zwischen 5 bis 30m schwankt, kommt aber selten vor. Um all das zu vermeiden haben Festeinbaugeräte mindestens die Option, Tacho und Rückfahrsignal anzuschließen und in der Regel ein kleines elektronisches Kompassmodul eingebaut. Diese Geräte navigieren deutlich besser und schneller, denn selbst bei GPS-Signalfehlern wird mit Tacho- und Kompasssignal weiter navigiert. Ich selbst habe 3 verschiedene mobile Geräte mehrere Monate kostenlos fahren können, mich aber für ein Becker Festeinbaugerät entschieden.
Grüsse aus Norddeutschland
daxmann
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