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Bei der automatisierten Autobahnmauterhebung soll u.a. auch eine Ortung des
Fahrzeuges möglich sein (GPS). Angeblich ist GPS so detalliert, dass es
zwischen Autobahnbenutzung und einer daneben liegenden Straße unterscheiden
kann. Als langjähriger GPS-Nutzer behaupte ich, dass diese Aussage nicht
stimmt.
Wenn jetzt die Bundesregierung ein (belegbar ?) ungenaues Erfassungssystem
einsetzt, sind dann diese Bescheide überhaupt rechtstaatlich ? Hier wird
bewusst mit einer Fehlerquote gearbeitet. Auch dürften GPS-Signale kaum
eichbar sein.
peso
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| Autobahnmaut
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1. Es hat nicht jeder einen GPS Sender bwz. Empfänger im Auto.
2. Wenn die mich fragen, sage ich einfach NÖÖÖ, habe kein GPS
3. Wenn es sein muss, baue ich das ding auch aus um es denen zu zeigen!
Also das wird wohl nicht so richtig stimmen und das dass nachrüsten Pflicht wird, glaube ich eher nicht, schon wenn ich meinen Nachbarn sehe, wie der mit seinem Opel Senator rumtackert. Da währe ja der Empfänger bzw. Sender teuerer als die Schrottkarre die er fährt
Und das die Navis z. B. auch daten senden können ist mir neu
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| Autobahnmaut
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Hi,
also ich gehe schon davon aus, daß GPS für die Maut-Erfassung genau genug ist. Man kann ja fehlerhafte Messungen mit einem Plausibilitätstest herausfiltern. Alles eine Frage der Software. Auffahren kann man auf die Autobahn ja nur an einer Auffahrt ...
Viele Grüße.
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| Autobahnmaut
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zzwaypoint:
nö, so einfach kann man es sich nicht machen. wie soll denn die plausibilität festgestellt werden? mit digitalisierten strassendaten?
dann kommst aber richtig teuer weg! CD/DVD Laufwerk, rechner, der die daten auswertet, dazu muss dass dann ja auch noch alles skalierbar sein, sprich in jedem auto laufen und die zulieferfirmen (NT & TA) machen das auch nicht für nur einen händedruck.
um dem zuvorzukommen, dass ein CD/DVD laufwerk nix mehr kostet:
ja, die für den heim/PC-gebrauch nicht... aber die sind ja auch nicht für den temperaturbereich, wie es im auto vorkommen kann, zugelassen.
vom tiefsten winter mit -20° (morgens aufm land) bis 70-80° wenn der schwarze wagen auf dem parkplatz neben dem freibad in der sonne steht.
ganz abgesehen davon, was ist wenn den amerikanern einfällt die GPS genauigkeit herunterzusetzen?
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| Autobahnmaut
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| Birdy hat Folgendes geschrieben: | zzwaypoint:
nö, so einfach kann man es sich nicht machen. wie soll denn die plausibilität festgestellt werden? mit digitalisierten strassendaten?
Genau sie wird dieses gemacht. Datenlieferant ist meines Wissens nach NT
dann kommst aber richtig teuer weg! CD/DVD Laufwerk, rechner, der die daten auswertet, dazu muss dass dann ja auch noch alles skalierbar sein, sprich in jedem auto laufen und die zulieferfirmen (NT & TA) machen das auch nicht für nur einen händedruck.
Die Mautpflichtigen Straßen sind noch recht wenig im Vergleich zum Straßennetz. EinCD oder DVD Laufwerk ist da nicht nötig. Es gibt ja andere nicht flüchtige Speichermedien. Aktualsierung könnte über GSM erfolgen.
um dem zuvorzukommen, dass ein CD/DVD laufwerk nix mehr kostet:
ja, die für den heim/PC-gebrauch nicht... aber die sind ja auch nicht für den temperaturbereich, wie es im auto vorkommen kann, zugelassen.
vom tiefsten winter mit -20° (morgens aufm land) bis 70-80° wenn der schwarze wagen auf dem parkplatz neben dem freibad in der sonne steht.
ganz abgesehen davon, was ist wenn den amerikanern einfällt die GPS genauigkeit herunterzusetzen? |
Dann haben sie ein Problem
Ach ja, das Ding einfach auszubauen sollte nicht viel helfen. Dafür gibt es die netten Brücken, welche Fotos von einem machen können. Ich denke mal, dass es dann kostenpflichtige Post gibt.
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| Autobahnmaut
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| Birdy hat Folgendes geschrieben: | zzwaypoint:
nö, so einfach kann man es sich nicht machen. wie soll denn die plausibilität festgestellt werden? mit digitalisierten strassendaten?
dann kommst aber richtig teuer weg! CD/DVD Laufwerk, rechner, der die |
Wieso ?
Der Plausibilitäts-Check muß doch nicht onboard erfolgen. Eine Online-Verbindung steht doch ohnehin zur Verfügung, soweit ich weiß.
Aber, das sind jetzt hier sowieso nur Vermutungen.
Ich gehe aber davon aus, daß man sich zuvor über solche Dinge Rechenschaft abgelegt hat. Die Genauigkeit von GPS ist ja kein Geheimnis ... und eigentlich gar nicht mal so schlecht. Bei Problemen liegt es z.T. auch eher an der Qualität der Kartendaten als an GPS selbst, vor allem bei älteren Datenständen.
Und wie schon geschrieben kann man den Fehler über eine Reihe von Meßwerten mitteln und zusätzlich Plausibilitätschecks machen. Ist ja alles Software und sollte in den Griff zu bekommen sein. Es sind ja keine metergenauen Ansagen nötig, sondern nur kilometergenaue Aussagen, ob man auf der BAB ist oder nicht.
Allerdings ob das alles in den Zeitplan zu schaffen ist, habe ich noch meine Zweifel.
Grüße, WP
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| Autobahnmaut
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| Zitat: | Der Plausibilitäts-Check muß doch nicht onboard erfolgen. Eine Online-Verbindung steht doch ohnehin zur Verfügung, soweit ich weiß.
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online verbindung von wem nach wem? datenfluss in eine oder in beide richtungen?
| Zitat: | | Es sind ja keine metergenauen Ansagen nötig, sondern nur kilometergenaue Aussagen, ob man auf der BAB ist oder nicht. |
was machst, wenn das fahrzeug parallel zur autobahn auf der landstrasse fährt, und somit dann keine kosten anfallen dürften? auch bei einer ungenauen positionierung sollte es nicht vorkommen, dass dann der fahrer trotzdem zu kasse gebeten wird, nur weil er nahe genug an einer autobahn entlangfährt.
| Zitat: | | Bei Problemen liegt es z.T. auch eher an der Qualität der Kartendaten als an GPS selbst, vor allem bei älteren Datenständen. |
ja, da hast schon recht, aber es gibt auch fälle, wo selbst bei genauester digitalisierung probleme auftauchen können.
nur mal als beispiel: (über sinn und unsinn dieses falles lässt sich natürlich streiten)
wenn man auf die idee kommt, mehrmals in einem kreisverkehr drumrumzufahren...
für das GPS ist man stationär auf einem punkt.
wegstreckenmessung kann man auch knicken, denn fährt man auf der innersten spur oder auf der äusseren spur?
winkeländrungsmessung mittels gyro ist auch nicht so dolle, da man nicht genau erkennen kann, ob es ein temeperaturdrift ist oder wirklich ein dauerhaftes kurvenfahren.?
was ich insgesamt sagen will:
GPS alleine ist nicht so der brüller in sachen genauigkeit. erst wenn eine positionierung auf digitalisierten strassendaten mit hilfe von wegstreckensensoren und gyros kombiniert wird, hat man eine genauigkeit, die nicht auf mutmassungen beruht und somit auch für eine genaue und "faire" abrechnung zu gebrauchen ist.
dafür braucht man aber auch die entsprechende hardware (und natürlich auch die software). insgesamt wird das dann aber auch recht teuer.
die Aussage "GPS ist so genau, mit ein wenig SW und es klappt schon" (sinngemäss) kann desshalb so nicht stehen bleiben.
gruss
birdy
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| Autobahnmaut
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| Birdy hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | Der Plausibilitäts-Check muß doch nicht onboard erfolgen. Eine Online-Verbindung steht doch ohnehin zur Verfügung, soweit ich weiß.
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online verbindung von wem nach wem? datenfluss in eine oder in beide richtungen?
| Zitat: | | Es sind ja keine metergenauen Ansagen nötig, sondern nur kilometergenaue Aussagen, ob man auf der BAB ist oder nicht. |
was machst, wenn das fahrzeug parallel zur autobahn auf der landstrasse fährt, und somit dann keine kosten anfallen dürften? auch bei einer ungenauen positionierung sollte es nicht vorkommen, dass dann der fahrer trotzdem zu kasse gebeten wird, nur weil er nahe genug an einer autobahn entlangfährt.
| Zitat: | | Bei Problemen liegt es z.T. auch eher an der Qualität der Kartendaten als an GPS selbst, vor allem bei älteren Datenständen. |
ja, da hast schon recht, aber es gibt auch fälle, wo selbst bei genauester digitalisierung probleme auftauchen können.
nur mal als beispiel: (über sinn und unsinn dieses falles lässt sich natürlich streiten)
wenn man auf die idee kommt, mehrmals in einem kreisverkehr drumrumzufahren...
für das GPS ist man stationär auf einem punkt.
wegstreckenmessung kann man auch knicken, denn fährt man auf der innersten spur oder auf der äusseren spur?
winkeländrungsmessung mittels gyro ist auch nicht so dolle, da man nicht genau erkennen kann, ob es ein temeperaturdrift ist oder wirklich ein dauerhaftes kurvenfahren.?
was ich insgesamt sagen will:
GPS alleine ist nicht so der brüller in sachen genauigkeit. erst wenn eine positionierung auf digitalisierten strassendaten mit hilfe von wegstreckensensoren und gyros kombiniert wird, hat man eine genauigkeit, die nicht auf mutmassungen beruht und somit auch für eine genaue und "faire" abrechnung zu gebrauchen ist.
dafür braucht man aber auch die entsprechende hardware (und natürlich auch die software). insgesamt wird das dann aber auch recht teuer.
die Aussage "GPS ist so genau, mit ein wenig SW und es klappt schon" (sinngemäss) kann desshalb so nicht stehen bleiben.
gruss
birdy |
Völlig klar. Natürlich kann 10m neben der Autobahn eine Landstraße liegen und das muß auch korrekt erkannt werden.
Was ist meinte, ist folgendes: Die Anwendung Mauterfassung hat wesentlich niedrigere zeitliche und örtliche Anforderungen als die Navigation.
Bei einer Navigation muß das System zu jedem Zeitpunkt auf 5 m die Position kennen.
Das ist bei der Mauterfassung nicht der Fall. Hier muß nur km-genau entschieden werden, ob eine Straße benutzt wurde oder nicht. Und diese Entscheidung muß nicht in Echtzeit erfolgen, sondern kann nachträglich mit einer Plausibilitätsprüfung erfolgen (LKW springen nicht über Böschungen). Dies ist prinzipbedingt erheblich einfacher.
Will sagen: Natürlich müssen die gemessenen Positionsdaten mit einer Karte abgeglichen werden. Aber 1. nicht in Echtzeit und 2. mit einer niedrigeren Punktdichte als bei einem Navi.
Genaugenommen genügt es, nur die Autobahn-Auffahrt und -Abfahrt (bzw. ganz allgemein Kreuzungspunkte) korrekt zu bestimmen. Ggf. noch einen Meßpunkt mehr, wenn dies zur Unterscheidung der Straßenführungen erforderlich ist. Der Rest ist redundant. Anhand der abgefahrenen Kreuzungspunkte kann nachträglich die gefahrene Route ermittelt werden.
Und wenn wirklich mal zwei Straßen absolut parallel laufen, berechnet man eben für diese Strecke kulant den günstigeren Tarif.
Wo die Kartendaten stehen ist da fast unerheblich, da das Datenvolumen wesentlich geringer ist als bei einer Navigation. Es dürfte sich bequem im Flash der On-Board-Unit unterbringen lassen. Andererseits ließe sich dies genauso zentral machen, da ja zumindest der Online-Kanal OBU->Zentrale für die zentrale Abrechnung besteht.
Ob in der Gegenrichtung auch eine Übertragung möglich ist, weiß ich z.Z. nicht. Aber wozu sollte das gut sein, was willst Du denn da übertragen ?
Viele Grüße, WP
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| Autobahnmaut
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